Mutationen

  • Genommutation:
    Veränderung der Anzahl einzelner Chromosomen oder ganzer Chromosomensätze

 

  • Chromosomenmutation:
    Veränderung des Erbguts, die durch Bruch und Fusion zum Umbau von Chromosomen führen.

 

  • Genmutation:
    Betreffen einzelne Gene, am DNA-Molekül werden wenige, oder nur ein Basenpaar verändert.

 

Genmutation:  

 Art: Punktmutation – Einbaufehler, fehlerhaftes Nucleotid

  1. Wirkungsmöglichkeit: fehlerhaftes Protein à Missense-Mutation
  2. Wirkungsmöglichkeit: verkürztes Protein  à Nonsense-Mutation
  3. Wirkungsmöglichkeit: funktionsfähiges Protein à Stumme Mutation (oft wenn bei dritter Stelle eines codierenden Tripplets die Mutation vorliegt, da das Tripplet dann meist trotzdem in die richtige Aminosäure übersetzt wird)

 

Art: Rastermutation – Nucleotid-Einschub oder Nucleotid-Verlust

Möglichkeiten: Insertionen, Deletionen, Inversionen

Wirkung: stark fehlerhaftes oder mehr oder weniger funktionsfähiges Protein

 

Mutagene:

= Mutationsauslöser

 

Natürliche Mutagene:

  • Kosmische Strahlung
  • Hohe Temperaturen
  • UV-Strahlung
  • Chemikalien: Säuren, Pilze, (freie) Radikale
  • Radioaktive Stoffe im Boden, im Wasser, Radon in Zement

 

Anthropogene Mutagene:

  • Chemikalien: Benzpyren/Zigaretten, Asbest, PCB
  • Strahlung Kommunikation: Handy, Bildschirm
  • Strahlung Medizin: Röntgenstrahlung, Strahlentherapie, Kontrastmittel,
  • Strahlung Militär: Atombombe
  • Strahlung Energiewirtschaft: Castor-Transporte, KKW

 

Mutationsorte:

  • Somazellen (=Körperzellen) à individuelles Problem, nicht vererbbar
  • Fortpflanzungszellen à Weitergabe der Mutation an die Nachkommen

 

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