Eutropher See
- hoher Nährsalzgehalt
- weniger klares Wasser
- freier Sauerstoff höchstens in der Nährschicht
- relativ Flaches Becken, breite Uferbank mit Verlandungszone
- Die Produktion in der Nährschicht ist so hoch, dass sie in der
Zehrschicht nicht vollkommen abgebaut werden kann.
- Ausbildung einer Schlammschicht durch geringen O2-Gehalt
- hoher CO2-Gehalt durch den Abbau von Detritus
- Beispiel: flache Seen Norddeutschlands
Oligotropher See
- geringer Nährsalzgehalt
- klares Wasser
- tiefes Becken, schmale Uferbank, geringer Bewuchs
- Produktion in Nährschicht so gering, dass alles in der
Zehrschicht wieder abgebaut wird.
- In allen Tiefen freier Sauerstoff
- Zehrschicht nimmt wesentlich größeren Teil ein
- Der Seeboden enthält kaum organischen Schlamm
- Beispiel: Alpenseen
Eutrophierung („Umkippen“)
- Zufuhr von Nährsalz-Ionen, besonders Nitrat- und Phosphat-Ionen, in ein Gewässer mit der Folge verstärkter Biomassenproduktion.
- Durch stark vergrößerte Biomasse, die einem See zugeführt wurde, wird die Lichtdurchflutete Schicht immer flacher.
- Die Zone der Sauerstoffzehrung weitet sich aus und kann im Extremfall das gesamte Epilimnion erfassen.
Zirkulationsbewegung im See
Eigenschaften des Wassers:
- Wasser hat bei +4°C seine größte Dichte. Kälteres und wärmeres Wasserhaben eine geringere Dichte (sind leichter) à Dichte Anomalie des Wassers
- Wasser hat eine hohe spezifische Wärmekapazität und geringe Wärmeleitfähigkeit, daher wird Wärme hauptsächlich durch Wasserbewegung transportiert.
Sommerstagnation:
- Durch Sonneneinstrahlung entsteht eine wärmere und somit leichtere Oberflächenschicht, die über der kühleren (+4°C), schwereren Tiefenschicht lagert.
- An der Grenze zwischen Tiefenschicht und Oberflächenschicht entsteht eine Sprungschicht, in der die Temperatur innerhalb weniger Meter absinkt.
- Aufgrund der stabilen Schichtung findet kein Austausch von Oberflächenwasser gegen Tiefenwasser statt.
- Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht bedingen eine Umwälzung in den oberen Wasserschichten à ausgeglichenen Temperatur-, Nährstoff-, Gasverhältnisse
Vollzirkulation im Herbst
- Das Oberflächenwasser kühlt ab und sinkt in Wasserschichten gleicher Temperatur und Dichte.
- Der Wind unterstützt die aufkommende Zirkulationsbewegung, welche die verschiedenen Wasserschichten durchmischt.
- Bei den eintretenden Vollzirkulationen kommt es zum Austausch von sauerstoffreichem, kohlenstoffdioxid- und nährstoffarmen Oberflächenwasser und sauerstoffarmem, kohlenstoffdioxid- und nährstoffreichen Tiefenwasser.
Winterstagnation
- Durch weitere Abkühlung der Außentemperatur wird das Oberflächenwasser bzw. das Eis, das kälter ist als 4°C ist, leichter und liegt als schützende Schicht über dem wärmeren Tiefenwasser.
- Ein See entsprechender Tiefe kann nicht durchfrieren, da das Wasser in der Tiefenschicht immer ungefähr 4°C beträgt, sodass die Organismen den Winter im See überleben können.
Vollzirkulation im Frühling
- Nach der Eisschmelze sinkt das wärmer und damit schwerer gewordene Oberflächenwasser in Schichten gleicher Dichte und Temperatur ab. Zusammen mit dem Wind kommt es wieder zu einer Vollzirkulation wie im Herbst.
spargelstecher deluxe sagte,
August 31, 2009 um 8:55
hast keine ahnung
ich eben sagte,
September 29, 2009 um 3:15
wieso hat er sie es keine ahnung?
ist das nicht richtig? ich finds gut