Mai 19, 2008 um 12:40 (Blog)
Hi an alle, die meinen Blog noch verfolgen,
Ich hab zwar irgendwann aufgehört meine Zusammenfassungen hier zu posten hab aber nach meiner Motivationskrise trotzdem nicht aufgehört zu lernen. Hab meine mündliche Prüfung am Mittwoch (der Ticker geht einen Tag falsch ^^) um 12:00. Hilft es zu beten? ^^ Ich denke schon. Hab mal den Spruch gefunden: „Man soll beten, als wenn alles arbeiten nichts nützt und arbeiten als wenn alles beten nichts nützt!“ Fand ich sehr gut.
Hab diesen Spruch also beherzigt und viiieeel gelernt – und gebetet.
Nach der mündlichen werd ich mich dann mit der Arbeit an der neuen Website für das Geschäft meiner Eltern weiter beschäftigen (www.plastikmodellcenter.de - das ist die alte und bald die Adresse der neuen Website). Ich werd wieder viel Musik machen, denke ich. (Nein ich spiele kein Instrument, ich singe nur
) Und ich werde mich in die Vorbereitungen fürs Hoerstival 2008 (www.hoerstival.com) stürzen, dass sich übrigens keiner entgehen lassen sollte aus Lintfort und Umgebung. Dieses Jahr wird da echt die Post abgehen mit Echtzeit und Crushead. Wer sehen will, dass christliche Musik rockt, der sollte sich das ansehen.
So, genug Schleichwerbung. Ich lerne jetzt weiter.
Sind nur noch zwei Tage und ich hab noch religionskritik und Theodizee vor der Brust. Drückt mir die Daumen. Ich drück sie auch für alle die morgen und übermorgen zittern.
Es grüßt
Eure Abistokratin
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Mai 10, 2008 um 2:45 (Blog)
Es scheint draußen die herrlichste Sonne! Und ich will hier nicht mehr sitzen! Mir fehlt einfach die Motivation. Hab jetzt schon ein paar Texte nur überfolgen, wenn die mir zu unübersichtlich und geschwafelt waren. Ja manchmal kann man sehr viel schreiben und damit sehr wenig bis gar nichts sagen, meine Herren Theologen!
Ich will raus, Freizeit haben, Kuchen essen… das mach ich jetzt erst mal
also Kuchen essen. Und dann mal sehen wie weit meine Motivation noch reicht. Argh! Es ist doch nicht zu fassen, dass man nach drei Wochen Pause nicht mehr so recht ins Lernen rein kommt. Vielleicht liegt das aber auch daran, dass man schon vorher so viel gelernt hat. Oder es liegt an Reli und der Stoff den ich eh schon kann ödet mich an.
Zugegeben, Reli ist nicht grade ein „spannendes“ Fach. Meiste Zeit ist es sehr trocken. Andererseits ist es relativ einfach… meiste Zeit ^^. Ich hoffe ich schieb das ganze nicht zu sehr vor mir her.
Aber es geht einfach nicht ohne M O T I V A T I O N !!!!!!
Gehts euch auch so? Seid ihr auch schon zu sehr an die Freizeit gewöhnt?
Es grüßt
eure Abistokratin
2 Kommentare
Mai 10, 2008 um 2:30 (Christologie, Religion GK)
1. Heil der Armen S. 81 (Günther Bornkamm)
- „Selig sind die Armen, denn ihnen gehört das Reich Gottes!“
- Armut und Niedrigkeit haben in Jesus Seligpreisungen wieder ihren ursprünglichen Sinn und meinen nicht eine Gruppe von Leuten, die sich freiwillig in die Armut begeben, nur um sich selbst dann für frommer und näher bei Gott zu halten.
- Die Armen und Elenden sind die, die von der Welt nichts zu erwarten haben, aber von Gott alles erwarten, die ganz auf Gott vertrauen.
- Jesus spricht die an, die an die Grenzen der Möglichkeit gestoßen sind. Die Armen, die in das Gefüge der Welt nicht passen und daher in die Welt nicht passen.
- Unter den Armen seien alle anderen Seliggesprochenen zusammengefasst: Die Barmherzigen, die nach Gerechtigkeit Hungernden, die Trauernden, die Demütigen, die Friedensstifter, die Aufrichtigen und die Verfolgten.
- Gottes Reich bzw. Gott selber komme auf diese Armen zu.
2. Das neue Gebot S. 86 (Josef Blank)
Nächstenliebe
- „Du sollst, den Herrn deinen Gott lieben…Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.“ (Mt 22,35-40)
- Eigentlich sind diese zwei Gebote nichts Neues im jüdischen Glauben und kommen so oder so ähnlich schon im Alten Testament vor. Das Gebot der Nächstenliebe bezieht sich im AT allerdings nur auf die Volksgenossen Israels. Bei Jesus steht das Gebot der Nächstenliebe in keinerlei Grenzen.
- Der Maßstab der Nächstenliebe ist die Liebe zu sich selbst und gleichzeitig die Vorraussetzung dafür. Dieser Maßstab sei praktisch unbegrenzt.
- Das eigentlich Neue sei die enge Verbindung in der Gottesliebe und Nächstenliebe bei Jesus stehen. Allerdings dürfe man nicht denken, dass Mitmenschlichkeit die Liebe zu Gott ersetze oder umgekehrt.
- Definition für Liebe: Das eigentliche Kriterium für Liebe sei wohl die Praxis, die Tat der Liebe.
- Nach ihrer eigenen Dynamik kenne die Liebe keine Grenzen. Nach dem Hauptgebot der Liebe hätten alle Menschen gleichen Rang und gleiche Würde. Es gebe keine Abgrenzung oder Einschränkungen durch Rasse, Klasse, Volk, Partei etc.
- Die Liebe im Sinne von Jesus Gebot werde man daran erkennen, dass sie versucht solche Abgrenzung um jeden Preis zu überwinden.
- Am Beispiel des barmherzigen Samaritas macht der der Autor deutlich, dass der Nächste bzw. das Verhältnis zu ihm erst durch aktive Taten geprägt wird. Erst der handelnde Samariter sei dem Opfer zum Nächsten geworden. Nächstenliebe sei ein Verhalten produktiver Phantasie und eines entschlossenen Handelns.
- Ein starres Gesetzesgefüge sei für Jesus nicht mehr ausreichend. Er wolle stattdessen, dass die Bedürfnisse des Mitmenschen bestimmen was zu tun und zu lassen ist. Das Gesetz solle für das Wohl des Menschen sorgen. Dieses Gesetz dürfe nicht verabsolutiert werden, sodass der Mensch ihm geopfert wird.
Feindesliebe (Mt 5,43-48 )
- Das Gebot Feindesliebe sei der Höhepunkt der von Jesus geforderten neuen Gerechtigkeit.
- Bei der Nächstenliebe gehe es um die Nachahmung der vollkommenen Liebe Gottes, die nicht zwischen Gut und Böse unterscheidet. Die fortwährende Aufgabe der Liebe sei es, zwei feinde zu Brüdern zu machen und Hass, Unzufriedenheit, Zwietracht, Entfremdung und Aggression zu überwinden.
3. Umstrittene Gewaltlosigkeit S. 89
Gewaltlosigkeit nicht um jeden Preis – J. B. Metz
- Gottesliebe könne dem Christen gebieten, seine eigene Ohnmacht anzunehmen und Unrecht für sich zu erleiden.
- Nächstenliebe dürfe sich jedoch nicht mit dieser Ohnmacht und der Unterdrückung des Nächsten, des geringsten Bruders zufrieden geben.
- Der Christ sei daher nicht nur für das verantwortlich was er tut oder nicht tut, sondern auch für das was er zulässt, dass es anderen geschieht.
- Liebe könne für Augenblicke, und niemals gesucht sondern immer aufgedrängt, Gewalt als Ausdruck der Verzweiflung nutzen. Allerdings immer so dass der Liebe immer bewusst sei, wie sehr sie durch jegliche Gewalt verletzt wird.
- Gewaltlosigkeit kann auch getarnte Feigheit oder Opportunismus sein. Daher könne man dieses christliche Dilemma nur im Rahmen der Liebe überwinden.
Überwindung der Gewalt – Rudolf Pesch
????? Keine Ahnung was der Mann mir sagen will ^^ Irgendeiner ne Idee?
4. Gericht S.92
à Klausur (12)
5. Das Vater unser S. 94 – Leonardo Boff (Befreiungstheologe)
- Das Gebet sei geprägt von einer Wechselbeziehung zwischen den Bedürfnissen Gottes und denen des Menschen, die so verbunden werden. Boff teilt das Gedicht in zwei Teile ein: 1. Die Sache Gottes – Vater, Heiligung seines Namens, sein Reich und seinen heiligen Willen. 2. Die Sache des Menschen: Brot, Vergebung, Versuchung und Befreiung von den Bösen.
- Sorge um Gott und Sorge um den Menschen sollen laut Boff nicht getrennt werden, z.B. dürfe die Sorge um unser weltliches Leben Gott nicht in den Hintergrund treten lassen und umgekehrt.
- Das Gebet zeige keine rosige Realität, sondern Gegensätze und Konflikte. Trotz aller Konflikthaftigkeit klinge durch dieses Gebet freudiges Vertrauen und heitere Hingabe, weil die Bedrängnis zum Ort der Begegnung mit Gott gemacht werde.
- Im Mittelpunkt des Gebets stehen nicht etwa Kirche, nicht mal Jesus Tod oder Auferstehung. Das Gebet fokussiere auf Gott und auf das andere Zentrum: den Menschen und seine Bedürfnisse.
- Im Vater Unser finde man die glückliche Beziehung zwischen Gott und Mensch, daher habe Jesus dies auch nicht in Form einer Lehre, sondern als Gebet ausgedrückt.
Gottesbotschaft (Unterrichtsnotizen)
- Die Sache Gottes und die Sache des Menschen sind nicht fern („Wie im Himmel, so auf Erden“)
- Zeitlos; auf aktuelles Leben zu beziehen; Ewigkeitsbestand (Schuldvergebung, Erlösung vom Bösen)
- Gottes Sohn sind alle, die z.B. ihren Nächsten vergeben, ihre Feinde lieben
- Vertrauen à „Vater“ unser
Distanz abgeschafft, engeres Verhältnis zu Gott
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Mai 9, 2008 um 12:06 (Christologie, Religion GK)
Moltmann zieht aus der Theologie vom gekreuzigten Gott zwei Grundlegende Konsequenzen. Die erste ist Gottes Anwesenheit in unseren Leiden, sein Mitleiden in unseren Schmerzen.
Er stellt die These auf, dass aus Leben und Liebe zum Leben automatisch Leiden erfolgt, da nur liebende Menschen nicht apathisch gegenüber Schmerz sind. Da Gott en liebender, lebendiger Gott sei, leide er mit uns und könne uns in unseren Leiden beistehen. Er gebe uns die Kraft in unserem Leiden nicht zu verzweifeln, sondern weiter zu lieben.
Die zweite Konsequenz ist die Nachfolge zu der Jesus aufruft. Wer ihm nachfolgt, müsse damit rechnen zu leiden, und zwar weil die Nachfolge bedeute seinen Nächsten zu lieben und sich auf die Seite der Opfer zu stellen (Z.70/71). Die erste Konsequenz, dass Gott uns in unserem Leiden hilft, ist somit die Vorraussetzung für die Konsequenz der Nachfolge.
Moltmann macht im Text klar, welche Konsequenz das Leiden Gottes für uns hat. Er stellt im ersten Teil eine Verbindung zwischen Leben, Liebe und Leid her und verdeutlicht diese durch das Gegenbeispiel des nichtliebenden Menschen (Z.20-22).
Im zweiten Teil macht er deutlich, dass die Nachfolge Christi Leiden erfordert oder besser hervorruft. Allerdings wird hier die Verbindung der beiden Konsequenzen nicht deutlich. Dass die Nachfolge Liebe, d.h. Nächstenliebe erfordert und daraus Leiden resultiert wird nicht deutlich gesagt.
Außerdem sieht es in seinem Text so aus als wenn die „guten“ Christen gegen „böse“ Menschen antreten. Der Aspekt der Feindesliebe und der Vergebung der Feindesschuld ist nicht zum Ausdruck gebracht.
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Mai 8, 2008 um 6:41 (Christologie, Religion GK)
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Markus
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Matthäus
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Lukas
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Johannes
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Zeugen
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Maria aus Magdala, Maria d. Jakobus, andere Maria
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Maria aus Magdala und andere Maria
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Maria aus Magdala, Maria d. Jakobus, Johanna, u. Übrige
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Maria aus Magdala, Simon Petrus, und der andere Jünger, den Jesus liebte
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Anwesende
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3 Frauen + 1 Engel
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2 Frauen + Engel + Wächter
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3 Frauen + Unbekannte
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1 Frau + 2 Jünger
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Warum gehen
die Frauen
zum Grab
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Um Jesus zu salben
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Um das Grab zu besehen
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Um ihn zu balsamieren
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Unbekannt
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Was passiert
mit dem Grabstein?
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Der Stein war weggerollt
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Der Stein wird von einem Engel weggerollt,
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Der Stein war weggerollt
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Der Stein
war weg
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Wen treffen
sie?
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Nur den Jüngling
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Wächter und Engel
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Engel und Jesus
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Niemanden, Maria später Jesus
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Wo befinden
sich die Engel?
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Jüngling/Engel sitzt rechts in der Gruft
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Engel kommt aus dem Himmel, sitzt auf dem Stein
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Kommen auf die Frauen zu
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Erst keiner da, später trifft Maria Engel bei Jesus
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Gegenstände
die im Grab bleiben
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Keine
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Keine
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Keine
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Leinenbinden + Schweißtuch
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Worte an
die Zeugen
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„Ihr sucht J v N, den Gekreuzigten, er ist auferweckt worden, er ist nicht hier.“
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„Ihr sollt euch nicht fürchten, denn ich weiß, dass ihr J den Gekreuzigten sucht. Er ist nicht hier, er ist auferweckt.“
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„Was sucht ihr den Lebenden bei den Toten?“ Er ist nicht hier sondern er ist auferstanden.“
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„Frau, warum weinst du?“ …
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Zeugen für
die Aufer- stehung
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Der Engel/Jüngling?
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Unbekannt
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Unbekannt
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Unbekannt
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Gemeinsamkeiten und Unterschiede:
- Keine Zeugen für Auferstehung und Akt der Auferstehung wird nicht beschrieben.
- Der Stein war in allen Evangelien weggerollt bzw. wird weggerollt in Matthäus.
- In allen Evangelien wird von Engeln oder in strahlendem weiß gewandeten Männern gesprochen.
- Es sind die Frauen, bzw. immer Maria von Magdala, die das leere Grab zuerst entdecken
- Gleiche Aussagen der Engel/Männer/Jesus selbst: Jesus ist auferstanden/auferweckt, wird wiederkommen etc.
- Unterschiede sind nur in Details
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Mai 8, 2008 um 5:18 (Christologie, Religion GK)
Warum hat Gott Christus am Kreuz verlassen?
- Gott leide mit Christus. Indem Jesus stirbt und den Tod erleidet, erleide Gott den Tod des Sohnes, also die Verlassenheit vom Sohn. Beide leiden also, aber unterschiedlich. Dia Passion Christi sei daher auch die Passion Gottes.
- Wo der Sohn hingeht, da gehe auch Gott mit und leide mit. Gott sei in der Gottverlassenheit Christi aus sich selbst heraus, aus dem Himmel gegangen und in Christus hinein, um der Verlassene Gott und Vater zu werden.
- Auf die Frage wo Gott beim Geschehen auf Golgatha, antwortet Moltmann, dass er in Christus sei. Auf das Warum? gäbe es keine zureichende Antwort, nur auf das Wo?.
Wozu hat Gott dieses Leiden auf sich genommen?
- Auf die Frage nach dem Sinn des Leidens am Kreuz gibt Moltmann zwei Antworten. 1. Solidarität Gottes: Gott will bei uns sein in unserem Leiden und unseren Schmerzen
2. Stellvertretung Gottes: Um in unserer Schuld für uns da zu sein und uns von ihrer Last zu befreien.
1. Solidaritätschristologie: Christus unser Bruder
- Wenn Gott in Christus war in seiner Erniedrigung und seinem Leiden, dann bringe Christus Gottes Gemeinschaft zu denen, die so erniedrigt und entäußert werden wie er.
- Die Leiden Christi seien nicht exklusiv seine Leiden sonder inklusiv unsere Leiden und die Leiden dieser Zeit.
- Das Kreuz sei Zeichen dafür, dass Gott an unseren Leiden teilnimmt und unsere Schmerzen auf sich lädt.
- Gott ging in die Verlassenheit und die Erniedrigung um Bruder der Erniedrigten zu werden und ihnen das Reich Gottes zu bringen.
- Bonhoeffer: „Nur der leidende Gott kann helfen.“ Gott helfe zuerst durch sein Mitleiden (Psalm 139,8 „Auch in der Hölle bist du da.“)
- Von dieser Gemeinschaft mit dem mitleidenden Gott könne uns daher kein Leiden trennen.
2. Die Stellvertretungschristologie: Christus der Erlöser
- Schon früh habe die christliche Gemeinde in der Passion Christi die stellvertretende göttliche Sühne für Sünden der Welt gesehen.
- Jesus sei der durch stellvertretendes Leiden sühnende Sohn Gottes, nach dem Vorbild des „leidenden Gottesknechts“ aus Jesaja 53.
- Die Frage ob Sühne notwendig ist, bejaht Moltmann: Es bedürfe der Sühne um mit einer Schuldlast leben zu können. Ohne Vergebung der Schuld könne der Schuldige nicht leben, denn er verliere jede Selbstachtung. Vergebung von Schuld gebe es jedoch nicht ohne Sühne.
- Sühne sei allerdings keine Menschliche Möglichkeit, denn nicht menschliches kann das geschehene Unrecht wiedergutmachen.
- Sühne sei allerdings eine Möglichkeit Gottes: Im Alten Testament stiftet Gott den Sündenbock, um die Sünden vom Volk wegzutragen und das Volk mit ihm zu versöhnen. In der Bibel sei es immer Gott selbst, der die Sünden des Volkes trägt und Versöhnung schafft. Gott selbst ist der sühnende Gott.
- Christus werde dadurch nicht nur zum Bruder für die Opfer sondern auch zum Sühnenden für die Täter. Gott ertrage nicht nur das Leidsgeschichte der Welt, sondern auch die Unrechtsgeschichte der Menschen.
- Früher habe man sich das stellvertretende Leiden als Opfer oder als Lösegeld vorgestellt, heute solle man das personell sehen: Jesus sei für uns Sünder gestorben (nicht für einzelne Sünden). Er trage uns mit unseren Sünden indem er uns ertrage und erdulde.
- Dadurch dass Jesus für uns (gestorben) sei, sei auch Gott für uns.
Ist Gott leidensfähig?
1. Das Aphatieaxiom – Leidensunfähigkeit Gottes?
- Die Philosophen gingen und gehen davon aus, dass Gott leidensunfähig sei, weil er sonst nicht göttlich wäre.
- Gegenüberstellung von Gott, der leidensunfähig, unbeweglich, einheitlich und sich selbst genügend sein müsse, und der Welt, die bewegt, leidend, zerstreut sei und sich selbst niemals genüge.
- Gott sei im Gegenteil zum Vergänglichen der Welt das Ewige und Konstante und könne deshalb nicht selbst dem Schicksal dieser Welt unterliegen.
- Auch theologisch hielten die Menschen lange am Apathieaxiom fest, weil man es als den Unterschied von Gott und Mensch ansah, und weil es Inbegriff menschlichen Heils in der göttlichen Gemeinschaft bedeutete. Die Menschen erwarten mit dem Heil, dass Gott ihnen Anteil gibt an seinem ewigen Leben, seiner Unsterblichkeit und auch eine Leidensunfähigkeit im Sinne von „Nicht mehr leiden müssen“.
2. Der leidende und leidenschaftlich liebende Gott
- Moltmann geht davon aus, dass es für Gott kein „entweder oder“ gibt, was das Leid betrifft. Er könne „resistent“ gegen Leid sein und trotzdem leiden, und zwar durch das freiwillige aktive Leiden, das nicht aus Menschlichkeit oder einem Mangel hervorgerufen würde, sondern durch Liebe.
- Für Moltmann hängen Leiden und Leidenschaft (Passion) zusammen. Wer liebt, der leidet auch, weil er liebt. Und wer nicht leiden kann, also apathisch ist, der könne auch nicht lieben. Daher kann ein liebender Gott nicht apathisch sein.
- Gott leide also – freiwillig – weil er die Menschen liebt und mit ihnen leidet. Er leide an der Liebe zu uns. Er sei nur nicht auf die gleiche Weise dem Leiden unterworfen, wie die vergängliche Kreatur. Daher bleibt der Inbegriff für das menschliche Heilsdenken unangetastet.
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Mai 8, 2008 um 1:21 (Christologie, Religion GK)
Platons Bild vom gekreuzigten Gerechten
- Platon kommt bei einer Vorstellung was mit einem ganz und gar Gerechten Menschen geschehen müsse, zu dem Schluss, dass er ein Ausgestoßener und Verfolgter sein würde, von den Menschen gefoltert und schließlich gekreuzigt würde.
- Ein vollkommen gerechter Mensch sei erst dann vollkommen gerecht, wenn er den Schein der Ungerechtigkeit auf sich nähme und nur zur Gerechtigkeit um ihrer selbst willen stehe.
„Ecce Homo“ – Die Offenbarung des Menschen
- Das wesen des Menschen wird offenbart durch die Kreuzigung des wahren Gerechten (Jesus), denn der Mensch kann diesen Gerechten nicht ertragen, da er sonst keine Entschuldigung für seine eigene Ungerechtigkeit habe.
- Der gekreuzigte Gerechte ist daher der dem Menschen hingehaltene Spiegel der ihm sein wahres ungerechtes und unwahres Wesen schonungslos und ungeschönt vorhält.
Die Offenbarung von Gottes Wesen
· Gott identifiziere sich bis in den Abgrund hinein mit dem Menschen. Er richtet, indem er rettet.
· Im Abgrund des menschlichen Versagens enthülle sich der noch unerschöpflichere Abgrund der göttlichen Liebe.
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Mai 8, 2008 um 1:16 (Christologie, Religion GK)
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Matthäus
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Markus
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Lukas
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Johannes
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Worte
am Kreuz
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„Mein Gott, mein Gott warum hast du mich verlassen“ àPsalm 22,2
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„Mein Gott, mein Gott warum hast du mich verlassen“ àPsalm 22,2
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- „Vater vergib ihnen…“
- Heute noch wirst du mit mir im…“
-„Vater, in deine Hände empfehle…“
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- „Frau, da ist dein Sohn“ „Da ist deine Mutter“
- „Mich dürstet…“
àPsalm 22,16
- „Es ist vollbracht“
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Jesu
Sterben
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Jesus schreit auf und stirbt
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Jesus schreit auf und stirbt
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Er wird gekreuzigt und stirbt
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Kreuzigung + Essig, stirbt dann
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Verhalten
der
Anwesenden
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- Verhöhnen Jesus
- Erwarten das etwas geschieht
- Ein Soldat gibt ihm Essig
- Soldaten verteilen die Kleider unter sich (Psalm 22,19)
- erkennen Jesus als Gottes Sohn
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- lästern, verhöhnen à Psalm 22,7-8
- entreißen ihm seine Kleider
- geben ihm Essig
- Erkennen Jesus als Gottessohn
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- Anwesende halten ihn für schuldig
- verspotten ihn
- nachdem sie ihn als Gottessohn erkennen, verlassen sie Kreuzigungsort
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- handeln nach seinen Worten à Jünger nimmt Maria bei sich auf
- Soldaten teilen seine Kleider
à Psalm 22
- zerschlagen ihm nicht die Beine
- stechen ihm Lanze in die Seite
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Natur-
geschehen
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- 6.-9. Stunde Finsternis
- Vorhang des Tempels zerreißt
- Erde bebte, Felsen spalten sich, Gräber öffnen sich
- Heilige erscheinen Leuten in Jerusalem
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- Finsternis
- Vorhang zerreißt
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-Himmel verdunkelt sich für 3 Std.
- Vorhang des Tempels zerreißt
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Keine
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Gemeinsamkeiten und Unterschiede
- Mt und Mk: Gleicher Satz am Kreuz (Psalm 22,2). Unterschiedliche Aussagen bei Lk und Joh
- Joh: einziges wo Mutter Jesus auftaucht, sonst ist sie nicht unter den Frauen. In anderen Evangelien sind keine Jünger anwesend. In Joh ist Johannes anwesend.
- Mt + Mk + Lk: gleichen sich bei Tempelvorhang, Finsternis und Zeitangabe
- In allen Evangelien: verspotten. Kleider entrissen in Mt, Mk und Joh (Psalm 22,19)
- Essig geben bei Mt + Mk + Joh gleich (Psalm 22)
- Erkennen von Gottessohnschaft bei Mt + Mk + Lk
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Mai 8, 2008 um 1:10 (Christologie, Religion GK)
(von Soteriologie = Erlösungslehre)
- Verschiedene Deutungen vom Kreuzestod Jesus (z.B. Paschalamm, Sühneopfer, Abwaschung der Sünden durch Blut, Preis für den Loskauf von Sünde und Tod)
- Einigende Mitte der Deutung ist der Glaube, dass Jesus Tod die Menschen von der Sündenschuld und ihren Folgen befreit.
- Dieses Verständnis hat sein Fundament in der zentralen Lebens- und Todesdeutung von Jesus (Abendmahlgeschehen)
Soteriologische Deutungen im Neuen Testament:
(teilweise auch alttestamentlicher Bezug)
- Jesus leistet als unschuldiger Sühne für die Schuld der Menschen. Sein Tod ist ein Sühneopfer, das sie Sündenschuld der Menschen tilgt.
- Jesus wäscht durch sein Blut die Schuld der Menschen ab.
- Jesus besiegelt durch sein Blut den Neuen Bund.
- Jesus ist das neue wahre Paschalamm.
- Jesus ist der (wie Isaak) vom Vater dahingegebene Sohn.
- Leben und Blut Jesu sind der Löspreis für den Loskauf der Menschheit aus der Macht der Sünde und des Todes. (Sakraler Sklavenloskauf: Sklaven konnten sich durch abgeben von Geld bei einer Tempelbank vom Tempelgott losgekauft werden).
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Mai 6, 2008 um 4:44 (Blog)
Da hat man sich grade mit seiner vielen Freizeit bequem eingerichtet, da muss man schon wieder ran ^^. Zugegeben, ich hab mir viel Zeit gelassen um mit dem Lernen fürs vierte Fach anzufangen. Genaugenommen drei Wochen, aber die hatte ich mir nach den drei schriftlichen Prüfungen auch verdient *grins*.
Und ausgerechnet jetzt wird das Wetter erste Sahne: Warm, sonnig, nicht zu heiß. ^^“ Ach mann! Egal, jetzt gehts in den Endspurt. Noch zwei Wochen, dann sind die mündlichen Prüfungen. Ich werde meine in Reli machen und fange daher wieder an Beiträge zu posten.
Ich finde es übrigens sehr interessant, dass jetzt die 12er auf meinen Blog stoßen beim Lernen für die Klausuren. Kleiner Tipp von der Abistokratin: Sammelt die Punkte jetzt wo es noch einfach ist! Und alles was ihr jetzt nicht lernt düft ihr euch in den Wochen vorm Abi reinquälen. Ich sags ja nicht gerne aber eure Lehrer haben da ausnahmsweise mal Recht!
Achja: die ganzen Theorien über Gott und Glauben usw. die hier bald landen werden, sind Ansichten von anderen Leuten bzw. der katholischen Kirche und bestimmten katholischen und evangelischen Theologen. Das ist also nicht alles meine Auffassung auch, wenn ich vielleicht nicht immer im Konjunktiv schreibe. ^^ Abgesehen von diesen oft abstrusen Glaubenstheorien glaube ich natürlich schon an Gott.
Also, allen viel Erfolg, die für die mündlichen Prüfungen lernen und allen 12ern viel Erfolg bei den Klausuren die noch anstehen. Toi, toi, toi uns allen.
Es grüßt wieder,
die Abistokratin
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